ANDURA: Die erste Matcha-Marke aus Bielefeld
Lesezeit: ~4 Minuten · Kategorie: Matcha Wissen
Ich bin Obadah Andoura, Gründer von ANDURA – und das hier ist keine Marketing-Erzählung, sondern meine tatsächliche Geschichte.
Der Kick im Studentenwohnheim
Die Geschichte von ANDURA beginnt nicht in einem Büro oder mit einer Marktanalyse. Sie beginnt in einem Studentenwohnheim, in einem großen Freundeskreis, in dem ein paar Leute Matcha getrunken haben. Ich hab's probiert – und sofort diesen Kick gespürt, der Matcha von Kaffee unterscheidet: wach, aber ruhig. Genau in der Zeit, als Matcha in Deutschland richtig anfing, Trend zu werden.
Eine Reise, die Jahre später wichtig wurde
Was ich damals noch nicht wusste: Ich hatte die Antwort auf eine Frage, die ich mir erst Jahre später stellen würde, schon gesehen – bei einer Chinareise, die ich als Jugendlicher gemacht hatte. Wir sind an unzähligen Grünteefeldern vorbeigefahren, waren tatsächlich am Fanjing-Berg, und ich habe dort den besten grünen Tee probiert, den ich je getrunken hatte. Chinesischer Grüntee gilt weltweit als einer der besten überhaupt – das ist keine Behauptung, das ist Konsens unter Kennern.
Die Frage, die alles ins Rollen brachte
Als ich anfing, mich mit Matcha zu beschäftigen, wurde mir klar: Matcha ist im Kern nichts anderes als gemahlener Grüntee. Und dann kam die Frage, die mich nicht mehr losgelassen hat: Wenn japanischer Matcha schon gut ist – müsste chinesischer Matcha dann nicht zwangsläufig noch besser sein, wenn chinesischer Grüntee als der bessere gilt?
Die Recherche danach hat mich überrascht: Matcha stammt ursprünglich aus China, nicht aus Japan – eine Tatsache, die in Deutschland kaum bekannt ist.
Der Widerspruch, der zur Marktlücke wurde
Gleichzeitig bin ich in Deutschland auf etwas anderes gestoßen: fast durchgehend schlechte Presse über chinesischen Matcha. Gelb, bitter, minderwertig, hieß es. Das passte nicht zusammen – wie kann das Ursprungsland von Matcha für schlechten Matcha stehen?
Also habe ich echte Teehersteller in China direkt kontaktiert und mir Proben schicken lassen. Das Ergebnis: exzellent, in Geschmack, Farbe und Geruch. Genau da wurde mir klar, worum es eigentlich geht – nicht um das Herkunftsland, sondern darum, von wem man seinen Matcha bezieht. Billigen, gelben, bitteren Matcha kann man genauso aus Japan bestellen, wenn man beim falschen Anbieter kauft.
Es geht nicht um das Herkunftsland. Es geht darum, von wem man seinen Matcha bezieht.
Warum ausgerechnet Bielefeld
Die naheliegende Antwort ist zugleich die ehrlichste: weil ich aus Bielefeld komme. ANDURA ist keine berechnete Standortentscheidung, kein PR-Trick – es ist schlicht mein Zuhause. Bielefeld ist bekannt für Understatement, nicht für laute Marken-Statements. Genau das prägt auch, wie ANDURA arbeitet: kein aufgeblasenes Storytelling, sondern eine Marke, die sich auf das verlässt, was zählt – Herkunft, Qualität, Transparenz.
Die Herausforderung, die ich annehmen wollte
Genau dieser Widerspruch – ein Ursprungsland, das im eigenen Markt schlechtgeredet wird, ohne dass jemand die eigentliche Geschichte kennt – war der Moment, in dem ich mich entschieden habe: Das will ich richtigstellen. Nicht, weil es einfach ist. Weil so viele Menschen aktuell falsch informiert sind, dass es sich lohnt, dagegenzuhalten.
Bielefeld ist dabei nicht nur Ausgangspunkt, sondern Teil der Geschichte selbst: die erste Matcha-Marke aus Bielefeld, die konsequent auf chinesischen Ursprung setzt – aus Überzeugung, nicht aus Marketing-Kalkül, gegründet von jemandem, der genau hier herkommt.
Mehr über unseren Matcha und die Herkunft vom Fanjing-Berg erfährst du in unserem Artikel zur Geschichte des Matcha, oder direkt in unserem Matcha-Sortiment.